JETZT

5. Tag der offenen Tür – Sonntag, 25.September, 15:00 – 17:00 Uhr

Wann:        Sonntag, 25.September, 15:00 – 17:00 Uhr

Wo:            Daveichtenhof, Krügling 6, 83620 Feldkirchen-Westerham

Es erwarten Euch Informationen über das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft, Einblicke in die kuhgebundene Aufzucht der Bio-Milchviehkälber, Gemüse-Blindverkostung und Kennenlernen einiger unserer mittlerweile 130 Mitglieder.

Solidarische Landwirtschaft heißt,

eine Gruppe von Menschen trägt gemeinsam die Kosten für einen landwirtschaftlichen Betrieb und teilt sich die Ernte“.

Solidarische Landwirtschaft trägt ganz praktisch zur Ernährungssouveränität in unserer Region bei indem sie kleinen, vielseitigen Betrieben hilft, zu überleben. Die Mitglieder bekommen Bezug zur Herstellung ihrer Nahrungsmittel und freuen sich regelmäßig über leckeres, frisches Bio-Gemüse und Fleisch von kuhgebunden aufgezogenen Milchviehkälbern.

Interessentenliste

Du interessierst Dich für unsere Solidarische Landwirtschaft, kannst aber nicht zu unserem Tag der offenen Tür kommen? Kein Problem !

Schreib eine Nachricht an info@solawi-fair-teilen.de, wir setzen Dich auf unsere Interessentenliste und Du bekommst eine Einladung für die Infoveranstaltungen im Januar.

Du willst Mitglied werden

Du kennst uns schon, hat Dir unsere Satzung und Vereinsordnung durchgelesen und bist fest entschlossen, nächste Saison dabei sein zu wollen? Wir freuen uns! Bitte schicke den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Mitgliedsantrag an:

info(at)solawi-fair-teilen.de oder

SoLaWi fair & teilen e.V., Preysingstraße 26, 85625 Glonn

Fördermitgliedschaft

Du findest gut, was wir machen und möchtest uns unterstützen, brauchst aber weder Gemüse noch Kalbfleisch? Dann werde Fördermitglied! Mit Deinem selbst gewählten jährlich oder monatlich zahlbaren Förderbeitrag unterstützt Du die Arbeit des Vereins. Als Fördermitglied erhältst Du unseren (wöchentlichen) Newsletter und kannst an allen Vereinsveranstaltungen teilnehmen. Bitte ebenfalls den Aufnahmeantrag (siehe oben) ausfüllen, unterschreiben und an uns schicken.

Unsere Spielregeln

Hier findet ihr unsere Satzung und Vereinsordnung.

Datenschutzhinweise

GärtnerIn gesucht für Solidarische Landwirtschaft

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir für die kommende Saison noch eine engagierte Gärtnerin / einen engagierten Gärtner – möglichst mit Erfahrung im biozertifizierten Erwerbsgemüsebau – vorzugsweise „Market Gardening“-System.

Wer sind wir?

Wir bauen auf 1,1 ha (inkl. 330 m² Gewächshaus) ca. 50 Kulturen Feingemüse und Kartoffeln an. Unser Betrieb liegt in Oberbayern, zwischen München und Rosenheim. Wir sind als eingetragener Verein organisiert und planen nächste Saison ca. 85 Haushalte möglichst ganzjährig mit hochwertigem Biogemüse zu versorgen.

Interesse?

Bewerbungen mit Lebenslauf bitte an: info@solawi-fair-teilen.de

WER

Wer sind wir?

Infoflyer Solawi fair teilen e.V

Wir sind eine Gruppe von derzeit ca. 80 Haushalten. Unsere Mitglieder kommen hauptsächlich aus den Landkreisen Ebersberg und Rosenheim, aber auch aus München. Wir sind sehr verschieden: Männer und Frauen, von 0 bis 90 Jahren, (Groß-) Familien und Singles, Landwirte und Schreibtischtäter, Anpacker und Denker.Und wir schätzen alle: eine nachhaltige Landwirtschaft sowie hochwertige, lokal und fair produzierte Lebens-Mittel! Mit viel Enthusiasmus und Handarbeit haben wir im Mai 2018 die Solidarische Landwirtschaft SoLaWi fair & teilen e.V. ins Leben gerufen.

Solawi ist

  • KEINE Einkaufsgemeinschaft, um möglichst günstig an gute Biolebensmittel zu kommen
  • KEIN Gemeinschaftsgarten oder Sonnenacker auf dem jeder selbst beim Gemüseanbau mithilft. Um den Anbau und die Ernte kümmern sich hauptsächlich die Gärtner / Bauern.
  • KEINE Gemüsekiste, d.h. die Ernteteiler haben kein „Anrecht“ auf eine bestimmte Menge Gemüse für ihren Beitrag.

Was macht die SoLaWi fair & teilen genau?

Wir bauen derzeit Gemüse an und bewirtschaften einige Obstbäume. Ab der Saison der Saison 2022/23 übernehmen wir auch Verantwortung für die Aufzucht von Bio- Milchviehkälbern auf dem Daveichtenhof (Inhaber: Stefan Gebhardt) und verteilen deren Fleisch.

Was macht unsere SoLaWi aus?

Wir wollen uns die Kosten, die Arbeit und die Lebensmittel „FAIRteilen“. Wir haben uns daher für selbstbestimmte Beiträge und freiwillige Mitarbeit entschieden. Ein hoher Anspruch an uns alle, an dem sicher jede/r von uns lernt und reift.

WARUM

Warum Solidarische Landwirtschaft?

Es gibt sehr viele Gründe, die für eine Solidarische Landwirtschaft sprechen. Für jedes
Mitglied stehen davon wahrscheinlich andere im Vordergrund. Gründe dafür sind:

  • Es entsteht ein persönlicher Kontakt zwischen Erzeugern und Produzenten.
  • Man bekommt wieder einen Bezug zu seinen Lebensmitteln. Mitglieder stellen sich plötzlich Fragen wie: „Wie viele kg Kartoffeln brauche ich eigentlich im Jahr? Was kann ich im Sommer wie haltbar machen, damit es im Winter nicht nur Wurzelgemüse und Kohl gibt? Wie macht man eigentlich Sauerkraut? Wie lagert man Kartoffeln richtig? Und und und …
  • Man kann aktiv in der Landwirtschaft, z.B. auf dem Acker, mitarbeiten und sein eigenes Gemüse in einer Gemeinschaft anbauen.
  • Man entscheidet selbst mit, was angebaut werden soll.
  • Man fördert regionale, bäuerliche und v.a. vielfältige Landwirtschaft und hilft damit Kleinbetriebe und gesundes Anbauen zu erhalten. Vielleicht ist es DIE Möglichkeit, wie sich viele Leute von kleinen, vielfältigen landwirtschaftlichen Betrieben ernähren können.
  • Man zeigt so Alternativen auf zu Monokulturen der Großbetriebe, die das Naturland zerstören, ausbeuten und Preisdruck auf Kosten der Natur betreiben.
  • Wenn wir solche kleinen, vielfältigen Betriebe in unserer Nachbarschaft haben sind
    wir wesentlich unabhängiger von Weltmarktpreisen, von der Verfügbarkeit von Treibstoffen für den Lebensmitteltransport, von Strom für Kühlketten, usw. Wir sind wesentlich widerstandsfähiger wenn wir uns um unsere Lebensmittel, unsere Lebensgrundlage selbst kümmern.
  • Man erhält die Nahrungsmittel frisch, direkt vom Feld.
  • Solidarität: Wer mehr hat, kann gern mehr geben – sei es Geld oder Arbeitszeit. Wer viele Menschen ernährt, darf mehr nehmen. Fällt ein Teil der Ernte aus, so trägt nicht der Bauer/Gärtner allein das Risiko sondern die Gemeinschaft. Das heißt, wenn es hagelt, gibt es eben mal 6 Wochen lang keinen Salat und der Gärtner bekommt dennoch sein Gehalt.

WIE

Wie arbeitet Solidarische Landwirtschaft?

SoLaWi heißt: Eine Gruppe von Menschen finanziert gemeinsam einen landwirtschaft-lichen Betrieb und teilt sich die Arbeit und die Ernte. Das heißt, kein Ernteteiler kauft mehr einzelne Produkte. Die Zucchini oder die Karotten haben keinen Preis mehr. Kalbfleisch gibt es nicht zum kg-Preis. Die Ernteteiler zahlen einen Beitrag, damit hier bei uns Biolebensmittel hergestellt werden, so wie sie das wollen, wie sie es für richtig halten. Sie freuen sich über gute Jahre mit tollen Ernten und tragen gemeinsam das Risiko, dass die Kälber mal nicht so gut wachsen wie gedacht.

Was bietet die SoLaWi fair &teilen konkret an?

Wir bauen derzeit Gemüse an und bewirtschaften einige Obstbäume. Ab der Saison 2022/23 übernehmen wir außerdem Verantwortung für die artgerechte Aufzucht von Bio-Milchviehkälbern und nehmen deren Fleisch ins Angebot mit auf.


Wann verteilen wir das Gemüse und das Kalbfleisch?

Das Gemüse ernten wir jede Woche am Donnerstag. Die Ernte kann an derzeit 4 Verteilstationen abgeholt werden. Die Verteilung der Ernte organisieren die Mitglieder selbst. Jeder kann seinen Anteil bis spätestens Samstagmittag abholen.

Das Fleisch wird an 2 – 6 Terminen pro Jahr direkt am Daveichtenhof (Krügling 6, 83620 Feldkirchen-Westerham) verteilt.

Sind die Produkte der SoLaWi „bio“?

Die gepachteten Flächen und der Verein sind biozertifiziert. Seit dem 1.4. 2020 gehören wir dem Anbauverband „Bioland“ an. Wir produzieren organisch-biologisch.

Der Daveichtenhof der Familie Gebhardt, die die Milchviehkälber für uns aufziehen ist ein Bio-Betrieb der ersten Stunde und seit über 25 Jahren biozertifiziert. Er arbeitet nach Richtlinien des Anbauverbands „Biokreis“.

Was kosten uns unsere Bio-Lebens-Mittel für die Mitglieder?

Wir zahlen nicht für das Gemüse oder das Fleisch, sondern wir finanzieren gemeinsam unsere Lebens-Mittel-Entstehung. Die Haushalte orientierten sich dabei an einem Richtwert. Der Richtwert ergibt sich aus der Summe der Ausgaben geteilt durch die Anzahl der Haushalte.

Der Richtwert für einen Anteil Gemüse liegt derzeit bei 90 € – 100 €/ Monat / Haushalt.

Der Richtwert für einen Anteil Kalbfleisch (4 mal pro Jahr ca. 3 – 4 kg Fleisch) liegt derzeit bei ca. 400 €.

MIT WEM

Wie kann man mitmachen?

  • Am besten ist es, uns am Tag der offenen Tür im Oktober oder im Rahmen einer
    unserer Informationsveranstaltungen im Januar kennen zu lernen. Wer eine
    Einladung dafür erhalten möchte schreibt an info@solawi-fair-teilen.de.
  • Neue Mitglieder können jeweils nur zu Beginn der neuen Saison aufgenommen werden. Die Saison beginnt am 1.April und endet am 31.März. Die Aufnahmeanträge müssen dafür spätestens bis Mitte Januar gestellt werden.
  • Über die Aufnahme neuer Mitglieder in den Verein entscheidet der Vorstand.

Kann, darf, muss ich mitarbeiten?

Niemand „muss“ mitarbeiten. Bei der Solidarischen Landwirtschaft kümmern sich bezahlte Arbeitskräfte um den Anbau des Gemüses und die Aufzucht der Kälber.

Ehrenamtliche Mitarbeit der Mitglieder ist aber möglich. Es ist Teil der Idee „Menschen wieder vertrauter zu machen mit der Herstellung ihrer Lebensmittel“. Erst wer mal bei über 30°C gehackt hat oder Feldsalat unter einer Schneedecke geerntet hat, weiß wie körperlich anstrengend die Gärtnerarbeit ist. Man bekommt wieder einen ganz anderen Bezug zum Essen, lernt es wieder wert zu schätzen.
Um die Mitglieder teilhaben zu lassen am Anbau des Gemüses gibt es jede Woche einen „Mitmachnachmittag“ und einmal pro Monat einen „Mitmachsamstag inkl. gemeinsamer Brotzeit am Ende“. Auch am Tag der Ernte ist freiwillige Mitarbeit seitens der Mitglieder eine willkommene Entlastung der Gärtnerinnen.

Auf die Verteilung des Kalbfleisches und die Administration des Vereins erfordern ehrenamtliches Engagement.

Was kosten die Bio-Lebensmittel für Mitglieder?

Wir zahlen nicht für das Gemüse, sondern wir finanzieren gemeinsam unsere Lebens-Mittel-Entstehung. Die Haushalte orientierten sich dabei an einem Richtwert. Der Richtwert ergibt sich aus der Summe der Ausgaben geteilt durch die Anzahl der Haushalte.

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