Videokonferenz Hinweise

Hallo zusammen,

wer in diesen Tagen noch kein Lieblings-Videokonferenzwerkzeug gefunden hat, hier eine Empfehlung der besondern einfachen Art.

Du musst nichts installieren. Du musst Dich nirgendwo registrieren, sondern einfach diesen Link anklicken
https://meet.jit.si/
dann einen Namen für Dein Gespräch eintippen (z.B. OmaOpa_007) und dann den Link der entsteht, allen geben die teilnehmen sollen. im Beispielfall würde der Link so aussehen
https://meet.jit.si/OmaOpa_007

Mikro und Kamera im Browser erlauben, und schon gehts los.

Es ist aktuell die einfachste Form der Videokonferenz, wo selbst totale Computer-Anfänger gut mit zurecht kommen (sie müssen nur einen Link in Deiner Mail anklicken) und Du in Gruppen miteinander reden kannst (und alles siehst).

Sollte der Server überlastet sein, gibt es diese Ausweichinstallation https://meet.golem.de/.
Ein Bericht über Videokonferenz-Programme im Test gibts hier. Zoom.us ist beliebt, aber Achtung: Zoom liefert heimlich Daten an Facebook. Wenn man es verwendet, sollte man das in einem neuen privaten Fenster des Browsers (mit Cookie-Löschung vor und nach der Session) tun.

Satirische Clips zur Technik Videokonferenz, Telefonkonferenz und einige Gestaltungstipps für produktive Meetings.

Lasst es euch gut gehen.

Corona: Keine Panik aber sinnvolle Massnahmen

Vertiefung und ernste Kritik unten

Nach Lektüre von diesem Artikel möchte ich den generellen Vorschlag machen, bei allen Zusammentreffen und (verbleibenden) Veranstaltungen für alle Kinder und Erwachsenen die präventive Aufforderung zu formulieren :

Jeder der hustet, niest oder solche Reize verspüre, möge bitte eine Gesichtsmaske anlegen oder nach Hause gehen” (*)

Einfache Masken helfen nicht zuverlässig gegen Eigeninfektion – aber erheblich gegen Fremdinfektion.
Solche Gesichtsmasken sind i.M. kaum beschaffbar.
Bei aktuellen Lieferschwierigkeiten ist diese 40-Sekunden Selbstbauanleitung von diesem Apotheker sehr hilfreich: (**)


Chinesische Regeln

Wer glaubt das helfe doch nichts, sprühe selbst durch ein Haushaltspapier: es hilft beim Einfangen von Tröpfchen hervorragend gut.

“Natürlich handelt es sich hierbei nicht um eine FFP1-, FFP2- oder FFP3-konforme Atemschutzmaske, aber den Nutzen, beim eigenen Niesen und Husten die Tröpfchen nicht in die Umgebung zu schleudern, ist durchwegs gegeben. “

Daher KEINE Panik – aber bitte raus aus der Komfortzone!

Hinweise

Das Tragen von Masken ist unkomfortabel – aber sehr viel moderater als Veranstaltungsabsagen.  Absagen lösen das Problem zwar zahlenmässig – aber nicht auf dem konkreten potentiellen Ansteckungsweg und mit gewaltigen Allgemeinkosten.

Der Anblick eines Maskenträgers ist noch ziemlich ungewohnt und daher ein Bremsklotz. Der Anblick sollte eher unseren Dank und Mitgefühl auslösen – nicht unser Irritiertsein.  Unser Mitgefühl, weil er krank scheint (an was auch immer) und unser Dank, weil er etwas unkomfortables tut, um uns und anderen zu schützen!

Wie die neuen Zahlen (s.u.) zeigen ist es wichtig, dass etwas gegen die Ausbreitung des Covid-19 Virus getan wird.
Entgegen diverser amtlicher Verlautbarungen, ist der komlette Shutdown des öffentlichen, kulturellen und sozialen Lebens defitiniv nicht die einzige Möglichkeit der Ausbreitung entgegenzuwirken.
Gesichtsmasken – auch selbstbebaute – sind eine 95% Lösung an der potentiellen Infektionsquelle, dem Hustenden und Niessenden.

Bitte weitersagen!

Warum sagen uns das zuständige Stellen nicht? Weil Masken Mangelware sind (grosse Vorräte wurden profitabel nach Asien verkauft, Krankenhäuser arbeiten mit Reserven). Ein Propagieren dieser Info hilft also nur mit Anleitung, wie man eine Maske selbst herstellt. Es ist kein Medizinprodukt, man kann kein Geld damit mit verdienen und die Hohlheit vom “Wir-sind-gut-vorbereitet“-Geschwätz fällt noch deutlicher auf.


Pandemie mit und ohne radikalen Aktionen. Dieses Bild illustriert das gewünschte Ergebniss aller Pandemiemassnahmen.
Pandemische Ausbreitung mit/ohne Aktion

Weitere gute Seiten:

Kritische Stimmen zu den aktuellen Massnahmen:


(*) Ausnahme: nach negativer Covid-19-Testung siehe Info

(**) Der Videotitel “Atemschutzmaske” ist irreführend, es ist eine “Gesichtsschutzmaske” – die einfache Version eine OP-Maske.  (Unter diesem Suchbegriff “Gesichtsmaske” kommt man aber zu Kosmetikthemen.)
Wer den Agrarchemie-kritischen Film “Das Wunder von Mals” gesehen hat, kennt auch den Videoauthor, den Apotheker Dr. Johannes Fragner-Unterpertinger.

“Anders essen – das Experiment” – FILMTIPP!

„Anders essen – das Experiment“ von Kurt Langbein und Andrea Ernst

ab 27.2. in ausgewählten Kinos

Zu Beginn der Fastenzeit ab 27.02.2020 unterstützen etwa 100 Kinos in Deutschland die „Aktionswoche anders essen“ und zeigen den weitreichenden und spannend aufbereiteten Dokumentarfilm „Anders essen – das Experiment“. Ein Film über unsere Art einzukaufen, zu kochen und zu essen – und die Folgen für unsere Umwelt. Anders Essen – das Experiment zeigt, wie man mit wenig Aufwand Vieles verändern kann.

Der Filmtrailer: https://vimeo.com/382396595

Über den Film:

Wissenschaftlern ist es erstmals in Europa gelungen zu berechnen, welche Fläche für unsere Ernährungsgewohnheiten tatsächlich benötigt wird. Das Ergebnis: Jede/r von uns braucht fürs Essen ein Feld in der Größe von 4.400 Quadratmetern – ein kleines Fußballfeld. Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität für Bodenkultur Wien hat für das Experiment einen Acker mit genau jenen Getreiden, Früchten, Ölsaaten und Gräsern bepflanzt, die durchschnittlich auf unseren Tellern landen. Zwei Drittel dieses Feldes stehen im Ausland – und zwei Drittel dienen nicht dem direkten Konsum, sondern der Tierfütterung. Würden alle so essen wie wir, bräuchten wir zwei Erden – weltweit stehen einem Menschen jedoch lediglich 2.200 Quadratmeter zur Verfügung. Der Film zeigt die Folgen im globalen Süden und auf den Weltmeeren. Und: unsere Lebensmittel verursachen so viel Treibhausgase wie der Autoverkehr.

Dass es auch anders geht, zeigen drei Familien im Selbstversuch: Sie wollen ihren Flächenverbrauch verringern, fairer und umweltverträglicher essen. Anders kochen, mit weniger Fleisch. Anders essen, mit mehr Freude. Anders einkaufen, regional und saisonal. Wird es gelingen?

Dazu gehen im Film auch Experten und EU-Politiker auf die drängenden Fragen ein: Was braucht es dazu an gesetzlichen Rahmenbedingungen? Wie weit reicht der Einfluss der Konsumenten?

„Mit jedem Essen produzieren wir auch ein Stück Landschaft und leisten einen Beitrag zum Klimawandel – oder auch nicht. Und tragen zum Artensterben bei – oder auch nicht.“ Benedikt Haerlin, Zukunftsstiftung Landwirtschaft

„Als Verbraucher haben wir die Macht etwas zu verändern. Wir können sagen, dieses Produkt kaufe ich – und dieses kaufe ich nicht. Das ist eine ganz bewusste Entscheidung.“ François Pasteau, Koch, Restaurantberater und Buchautor

„Wir müssen das ganze System, das wir auf Massenproduktion getrimmt haben, umorientieren. Wir haben viele Produkte, die muss man nicht über tausende von Kilometern transportieren. Die wachsen tatsächlich auch vor unserer Haustür.“ Martin Häusling, Biobauer, EU-Parlamentsabgeordneter 

Unser Infoflyer

Ab sofort haben wir Infoflyer!! Und zwar super schöne noch dazu. Klimaneutral gedruckt mit bio-Farben auf Recylingpapier. Vielen Dank Tanja für die Gestaltung! Hier könnt ihr sehen, wie sie aussehen:

Flyer_SoLaWi_2019

Ein Großteil davon lagert bei mir zuhause, ein kleiner Teil bei Andi Kruer.

Wenn jemand welche wo auflegen / verteilen möchte – bitte an uns wenden.

Rundbrief Netzwerk Solidarische Landwirtschaft

Liebe Leserinnen und Leser,

Den Link zum Juli-Rundbrief findet Ihr hier:
www.solidarische-landwirtschaft.org/fileadmin/media/solidarische-landwirtschaft.org/pdf/newsletter/Solawi-Rundbrief_07_2019.pdf

Die sommerliche Frische tut allen gut, den Pflanzen, Tieren und uns Menschen. Hoffen wir, dass in der kommenden Zeit sanfter und ausreichender Regen auf unsere Felder fällt.

In der Sommerzeit ist viel mehr draußen zu tun als am Schreibtisch. Daher kommt dieser Rundbrief etwas früher und ist etwas kürzer: die Solawi-Büros legen eine kleine Sommerpause ein.

Was ist sonst los in der Solawi-Welt? Für Solawi-Gemüsebau im Weinberg wird um Unterstützung gebeten. Wer sich für verschiedene Möglichkeiten von Bieterrunden interessiert, findet nun eine Zusammenfassung geläufiger und auch neuer Varianten. Es wird zu bundesweiten Aktionstagen für nachhaltige Ernährung aufgerufen uvm. Es gibt viele sehr sinnvolle Termine, Workshops und Aktionen, an denen es sich lohnt Teil zu nehmen! …

Wir danken jedem/r Einzelnen von Euch für Euren Einsatz und Eure Unterstützung! Ihr macht das Netzwerk lebendig und gemeinsam ermöglichen wir Ernährungssouveränität.

Viel Freude beim  Lesen!

mit herzlichen Grüßen,
Katharina Kraiß und Meike Wessel
Für das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft

Impressionen vom Acker – Anfang Mai


von Ronald