Wer sind wir?

Eine Gruppe von derzeit 52 Haushalten aus Glonn, Grafing, Zorneding, Kirchseeon, Ebersberg, Assling, Berganger, Feldkirchen-Westerham,  Moosach, Neumünster, Piusheim und Krügling.

  • Wir sind sehr verschieden: Männlein und Weiblein, von 0 bis 90 Jahren, (Groß-)Familien und Singles, Landwirte und Schreibtischtäter, Anpacker und Denker.
  • Und wir schätzen alle: eine nachhaltige Landwirtschaft sowie hochwertige, lokal und fair produzierte Lebens-Mittel! Mit viel Enthusiasmus und Handarbeit haben wir im Mai 2018 die SoLaWi fair & teilen ins Leben gerufen.

Was machen wir?

Martina und Stefan haben uns am Daveichtenhof (vielseitiger, bio-zertifizierter Milchviehbetrieb) Land zur Bewirtschaftung überlassen. Angelika (Bio-Landwirtin aus Überzeugung) hat die Verantwortung für den Gemüseanbau übernommen.

In dieser Saison bauen wir so gut wie alles an, was an Fein- und Lagergemüse in unseren Breiten im Freiland gut wächst. Es gibt alle klassischen Gemüsesorten wir Salat, Zucchini, Karotten, Kohl, Zwiebeln, Kartoffeln, Spinat, Brokkoli, etc. aber auch eher schon in Vergessenheit geratene Gemüsearten wir Schwarz- und Haferwurzeln, Mai- oder Steckrüben. Wir bauen von einzelnen Gemüsesorten unterschiedliche Sorten an wie zum Beispiel Bunte Karotten, rot-weiß-gestreifte Rote Beete, etc. und machen Vergleiche zwischen Hybriden und samenfesten Sorten.

Außerdem haben wir auch Obst in unsere SoLaWI integriert. Wir haben Äpfel-, Birnen-, Zwetschken- und Kirschbäume gepachtet und freuen uns neben den frischen Köstlichkeiten schon auf Saft, Marmeladen und Dörrobst.

 

Was macht unsere SoLaWi aus?

Wir wollen uns die Kosten, die Arbeit und die Ernte „FAIRteilen“. Wir haben uns daher für selbstbestimmte Beiträge, freiwillige Mitarbeit und eine möglichst bedarfsorientierte Ernteentnahme entschieden. Ein hoher Anspruch an uns alle, an dem sicher jede/r von uns lernt und reift.

Was kosten uns unsere Bio-Lebens-Mittel?

Wir zahlen nicht für das Gemüse, sondern wir finanzieren gemeinsam unsere Lebens-Mittel-Herstellung. Die Haushalte orientierten sich dabei an einem Richtwert. Der Richtwert ergibt sich aus der Summe der Ausgaben geteilt durch die Anzahl der Haushalte.

Wann und wie verteilen wir die Ernte?

Geerntet wird jede Woche Donnerstag. Die Verteilung der Ernte organisieren die Mitglieder selbst. Jeder kann seinen Anteil bis spätestens Samstagmittag ab Hof abholen. Viele Haushalte haben sich zu regionalen Abholgemeinschaften zusammen gefunden. Insbesondere die etwas weiter weg entlang der der S-Bahn-Linie Wohnenden (“Landkreis Mitte”) verteilen die Ernte mit kurzen Wegen untereinander.

Wie wollen wir weitermachen?

Das entscheiden wir als Gruppe gemeinsam. Kommenden Herbst wollen wir zwei Folientunnel aufstellen um uns auch in der Vor- und Nachsaison besser mit frischem Gemüse versorgen zu können. Mittelfristig möglich sind auch:  Sortimentserweiterung  um Eier, Honig, Fleisch, etc, die Weiterverarbeitung der Rohstoffe zu Nudeln, Marmelade oder sogar Käse, Vergrößerung, die Integration von Bildung für alle zu den Themen „Landwirtschaft“ und „Lebens-Mittel“ und vieles, vieles mehr.

Lust mitzumachen?

Am besten ist es, uns am Tag der offenen Tür (voraussichtlich Oktober 2019) oder im Rahmen einer unserer Informationsveranstaltungen (voraussichtlich Januar 2020)  kennen zu lernen. Wer eine Einladung dafür erhalten möchte schreibt an info@solawi-fair-teilen.de. Neue Mitglieder können jeweils nur zu Beginn der neuen Anbausaison aufgenommen werden. Die Aufnahmeanträge müssen dafür spätestens bis Mitte Januar gestellt werden. Über die Aufnahme neuer Mitglieder in den Verein entscheidet die Mitgliederversammlung.

Geographische Verteilung der Mitglieder

Zur zoombaren, interaktive Karte für 2018 und 2019

 


Die Äcker des Daveichtenhofs befinden sich südlich von Glonn, in grün-markierten Kreis.