(ext) Vortrag Permakultur 21.9.

am Samstag, den 21. September 2019 um 20.00 Uhr wird Philip Munyasia aus Kigale in Kenia einen Vortrag über sein Permakultur halten.

Ort: Casa Creativa in Grafing, Grandauerstr. 4 direkt neben dem Capitol-Kino und unweit vom Bahnhof in Grafing Stadt.
Veranstalter sind gemeinsam die E.F.Schumacher-Gesellschaft, der Bund Naturschutz und die www.transitiongrafing.de

Dieses Projekt begann vor über 11 Jahren und ist zu einem reifen Permakultur-Projekt gewachsen. Aktuell entsteht dort ein Ausbildungszentrum für Permakultur . Es ist faszinierend zu erfahren, wie alles nach und nach zustande gekommen ist.
Es ist ein erfolgreiches Sozialprojekt, das die Menschen unmittelbaren Nutzen gibt. Dort geht es um die Armen in den Slums von Kigale, denen eine Ernährungs- und Entwicklungsperspektive gegeben wird.
Unabhängig von offizieller Entwicklungshilfe jedweder Art, aber mit wachsender Unterstützung durch viele europäische Organisationen aus der Energiewende- und Permakulturszene.

Philip Munyasia ist eine besondere Persönlichkeit, der zielgerichtet, wohl organisiert und umsetzungsstark alle Anregungen aufgreift und die Menschen vor Ort integriert wie auch seine europäischen Unterstützer nie enttäuscht bei der Verwendung der Spenden.

Eine Permakultur auf über 10 ha, mit einer kleinen Teichlandschaft, wie es ihm Sepp Holzer gelernt hat, mit Baumpflanzungen, die die Fa. Rapunzel ihm finanziert hat.
OTEPIC ist ein faszinierendes Projekt, das klein angefangen hat und immer größer und sozialer wird und dabei alle modernen „mittleren oder angepassten“ Technologien zur Anwendung bringt:
Klein-Biogasanlagen, Fotovoltaik für die Wasserpumpen zur Förderung von Trinkwasser für tausende Mitbürger und vieles andere mehr.

Ich würde mich freuen, wenn ihr diese Gelegenheit beim Schopfe packt und diesen Vortrag mit einer bilderreichen Powerpointpräsentation euch anschaut.
Jeder wird erkennen, wie leistungsfähig eine Permakultur und wie bedeutsam der soziale Aspekt der „community building“ ist und was mit wenig Geld bewegt werden kann.
Solche Persönlichkeiten wie Philip sind nur selten auffindbar. Sie müssten gefunden und von der offiziellen Entwicklungshilfe gefördert werden, weil sie als Einheimische, als „locals“ den Zugang zur der Bevölkerung haben, die selbst aktiviert werden muss.

Und auch wir lernen viel von ihm und seinem Projekt.

Sonnige Grüße

Lex Janssen  (via Carolin)

E.F. Schumacher Gesellschaft für politische Ökologie e.V.
Büro Schulgasse 2a
85614 Kirchseeon
Mobil: +49 0152-2190 4860
e-mail: office@schumacher-gesellschaft.de

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