JETZT

Infoveranstaltungen für die Saison 2022/23

Mittwoch, 19.Januar 2022; 19:30 Uhr; online

Freitag, 21.Januar 2022; 15:30 Uhr; online

Du interessierst Dich für einen Lebensmittelanteil (Gemüse, Kalbfleisch oder beides) aus unserer SoLaWi und möchtest Dich daher genau über uns informieren? Du möchtest die Menschen dahinter kennenlernen? Dann bist du bei einer dieser Veranstaltungen goldrichtig!

Melde Dich an unter info@solawi-fair-teilen.de und lerne uns kennen!

Wir freuen uns auf Dich!

Anmeldeformular

Du hast Dich entschieden, mitzumachen? Wir freuen uns! Hier findest Du unseren Aufnahmeantrag (Für Neumitglieder) und den Antrag auf Zubuchung Anteil „Kalb“ (für bestehende, ordentliche Mitglieder)

Bitte fülle den Antrag vollständig aus und schicke ihn unterschrieben bis spätestens 23.Januar 2022 an info@solawi-fair-teilen.de

Spielregeln

Aufgrund der Integration des „Kälberprojekts“ in unsere SoLaWi überarbeiten wir aktuell gerade die Spielregeln, nach denen wir zusammen etwas erreichen wollen.

Daher findet ihr hier momentan die Entwürfe der neuen Satzung und der neuen Vereinsordnung, über die im Moment diskutiert und Ende Januar 22 im Rahmen der Mitgliederversammlung abgestimmt wird.

GärtnerIn gesucht für Solidarische Landwirtschaft

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir für die kommende Saison noch eine engagierte Gärtnerin / einen engagierten Gärtner – möglichst mit Erfahrung im biozertifizierten Erwerbsgemüsebau – vorzugsweise „Market Gardening“-System.

Wer sind wir?

Wir bauen auf 1,1 ha (inkl. 330 m² Gewächshaus) ca. 50 Kulturen Feingemüse und Kartoffeln an. Unser Betrieb liegt in Oberbayern, zwischen München und Rosenheim. Wir sind als eingetragener Verein organisiert und planen nächste Saison ca. 85 Haushalte möglichst ganzjährig mit hochwertigem Biogemüse zu versorgen.

Interesse?

Bewerbungen mit Lebenslauf bitte an: info@solawi-fair-teilen.de

WER

Wer sind wir?

Infoflyer Solawi fair teilen e.V

Wir sind eine Gruppe von derzeit ca. 80 Haushalten. Unsere Mitglieder kommen hauptsächlich aus den Landkreisen Ebersberg und Rosenheim, aber auch aus München. Wir sind sehr verschieden: Männer und Frauen, von 0 bis 90 Jahren, (Groß-) Familien und Singles, Landwirte und Schreibtischtäter, Anpacker und Denker.Und wir schätzen alle: eine nachhaltige Landwirtschaft sowie hochwertige, lokal und fair produzierte Lebens-Mittel! Mit viel Enthusiasmus und Handarbeit haben wir im Mai 2018 die Solidarische Landwirtschaft SoLaWi fair & teilen e.V. ins Leben gerufen.

Solawi ist

  • KEINE Einkaufsgemeinschaft, um möglichst günstig an gute Biolebensmittel zu kommen
  • KEIN Gemeinschaftsgarten oder Sonnenacker auf dem jeder selbst beim Gemüseanbau mithilft. Um den Anbau und die Ernte kümmern sich hauptsächlich die Gärtner / Bauern.
  • KEINE Gemüsekiste, d.h. die Ernteteiler haben kein „Anrecht“ auf eine bestimmte Menge Gemüse für ihren Beitrag.

Was macht die SoLaWi fair & teilen genau?

Wir bauen derzeit Gemüse an und bewirtschaften einige Obstbäume. Ab der Saison der Saison 2022/23 übernehmen wir auch Verantwortung für die Aufzucht von Bio- Milchviehkälbern auf dem Daveichtenhof (Inhaber: Stefan Gebhardt) und verteilen deren Fleisch.

Was macht unsere SoLaWi aus?

Wir wollen uns die Kosten, die Arbeit und die Lebensmittel „FAIRteilen“. Wir haben uns daher für selbstbestimmte Beiträge und freiwillige Mitarbeit entschieden. Ein hoher Anspruch an uns alle, an dem sicher jede/r von uns lernt und reift.

WARUM

Warum Solidarische Landwirtschaft?

Es gibt sehr viele Gründe, die für eine Solidarische Landwirtschaft sprechen. Für jedes
Mitglied stehen davon wahrscheinlich andere im Vordergrund. Gründe dafür sind:

  • Es entsteht ein persönlicher Kontakt zwischen Erzeugern und Produzenten.
  • Man bekommt wieder einen Bezug zu seinen Lebensmitteln. Mitglieder stellen sich plötzlich Fragen wie: „Wie viele kg Kartoffeln brauche ich eigentlich im Jahr? Was kann ich im Sommer wie haltbar machen, damit es im Winter nicht nur Wurzelgemüse und Kohl gibt? Wie macht man eigentlich Sauerkraut? Wie lagert man Kartoffeln richtig? Und und und …
  • Man kann aktiv in der Landwirtschaft, z.B. auf dem Acker, mitarbeiten und sein eigenes Gemüse in einer Gemeinschaft anbauen.
  • Man entscheidet selbst mit, was angebaut werden soll.
  • Man fördert regionale, bäuerliche und v.a. vielfältige Landwirtschaft und hilft damit Kleinbetriebe und gesundes Anbauen zu erhalten. Vielleicht ist es DIE Möglichkeit, wie sich viele Leute von kleinen, vielfältigen landwirtschaftlichen Betrieben ernähren können.
  • Man zeigt so Alternativen auf zu Monokulturen der Großbetriebe, die das Naturland zerstören, ausbeuten und Preisdruck auf Kosten der Natur betreiben.
  • Wenn wir solche kleinen, vielfältigen Betriebe in unserer Nachbarschaft haben sind
    wir wesentlich unabhängiger von Weltmarktpreisen, von der Verfügbarkeit von Treibstoffen für den Lebensmitteltransport, von Strom für Kühlketten, usw. Wir sind wesentlich widerstandsfähiger wenn wir uns um unsere Lebensmittel, unsere Lebensgrundlage selbst kümmern.
  • Man erhält die Nahrungsmittel frisch, direkt vom Feld.
  • Solidarität: Wer mehr hat, kann gern mehr geben – sei es Geld oder Arbeitszeit. Wer viele Menschen ernährt, darf mehr nehmen. Fällt ein Teil der Ernte aus, so trägt nicht der Bauer/Gärtner allein das Risiko sondern die Gemeinschaft. Das heißt, wenn es hagelt, gibt es eben mal 6 Wochen lang keinen Salat und der Gärtner bekommt dennoch sein Gehalt.

WIE

Wie arbeitet Solidarische Landwirtschaft?

SoLaWi heißt: Eine Gruppe von Menschen finanziert gemeinsam einen landwirtschaft-lichen Betrieb und teilt sich die Arbeit und die Ernte. Das heißt, kein Ernteteiler kauft mehr einzelne Produkte. Die Zucchini oder die Karotten haben keinen Preis mehr. Kalbfleisch gibt es nicht zum kg-Preis. Die Ernteteiler zahlen einen Beitrag, damit hier bei uns Biolebensmittel hergestellt werden, so wie sie das wollen, wie sie es für richtig halten. Sie freuen sich über gute Jahre mit tollen Ernten und tragen gemeinsam das Risiko, dass die Kälber mal nicht so gut wachsen wie gedacht.

Was bietet die SoLaWi fair &teilen konkret an?

Wir bauen derzeit Gemüse an und bewirtschaften einige Obstbäume. Ab der Saison 2022/23 übernehmen wir außerdem Verantwortung für die artgerechte Aufzucht von Bio-Milchviehkälbern und nehmen deren Fleisch ins Angebot mit auf.


Wann verteilen wir das Gemüse und das Kalbfleisch?

Das Gemüse ernten wir jede Woche am Donnerstag. Die Ernte kann an derzeit 4 Verteilstationen abgeholt werden. Die Verteilung der Ernte organisieren die Mitglieder selbst. Jeder kann seinen Anteil bis spätestens Samstagmittag abholen.

Das Fleisch wird an 2 – 6 Terminen pro Jahr direkt am Daveichtenhof (Krügling 6, 83620 Feldkirchen-Westerham) verteilt.

Sind die Produkte der SoLaWi „bio“?

Die gepachteten Flächen und der Verein sind biozertifiziert. Seit dem 1.4. 2020 gehören wir dem Anbauverband „Bioland“ an. Wir produzieren organisch-biologisch.

Der Daveichtenhof der Familie Gebhardt, die die Milchviehkälber für uns aufziehen ist ein Bio-Betrieb der ersten Stunde und seit über 25 Jahren biozertifiziert. Er arbeitet nach Richtlinien des Anbauverbands „Biokreis“.

Was kosten uns unsere Bio-Lebens-Mittel für die Mitglieder?

Wir zahlen nicht für das Gemüse oder das Fleisch, sondern wir finanzieren gemeinsam unsere Lebens-Mittel-Entstehung. Die Haushalte orientierten sich dabei an einem Richtwert. Der Richtwert ergibt sich aus der Summe der Ausgaben geteilt durch die Anzahl der Haushalte.

Der Richtwert für einen Anteil Gemüse liegt derzeit bei 90 € – 100 €/ Monat / Haushalt.

Der Richtwert für einen Anteil Kalbfleisch (4 mal pro Jahr ca. 3 – 4 kg Fleisch) liegt derzeit bei ca. 400 €.

MIT WEM

Wie kann man mitmachen?

  • Am besten ist es, uns am Tag der offenen Tür im Oktober oder im Rahmen einer
    unserer Informationsveranstaltungen im Januar kennen zu lernen. Wer eine
    Einladung dafür erhalten möchte schreibt an info@solawi-fair-teilen.de.
  • Neue Mitglieder können jeweils nur zu Beginn der neuen Saison aufgenommen werden. Die Saison beginnt am 1.April und endet am 31.März. Die Aufnahmeanträge müssen dafür spätestens bis Mitte Januar gestellt werden.
  • Über die Aufnahme neuer Mitglieder in den Verein entscheidet der Vorstand.

Kann, darf, muss ich mitarbeiten?

Niemand „muss“ mitarbeiten. Bei der Solidarischen Landwirtschaft kümmern sich bezahlte Arbeitskräfte um den Anbau des Gemüses und die Aufzucht der Kälber.

Ehrenamtliche Mitarbeit der Mitglieder ist aber möglich. Es ist Teil der Idee „Menschen wieder vertrauter zu machen mit der Herstellung ihrer Lebensmittel“. Erst wer mal bei über 30°C gehackt hat oder Feldsalat unter einer Schneedecke geerntet hat, weiß wie körperlich anstrengend die Gärtnerarbeit ist. Man bekommt wieder einen ganz anderen Bezug zum Essen, lernt es wieder wert zu schätzen.
Um die Mitglieder teilhaben zu lassen am Anbau des Gemüses gibt es jede Woche einen „Mitmachnachmittag“ und einmal pro Monat einen „Mitmachsamstag inkl. gemeinsamer Brotzeit am Ende“. Auch am Tag der Ernte ist freiwillige Mitarbeit seitens der Mitglieder eine willkommene Entlastung der Gärtnerinnen.

Auf die Verteilung des Kalbfleisches und die Administration des Vereins erfordern ehrenamtliches Engagement.

Was kosten die Bio-Lebensmittel für Mitglieder?

Wir zahlen nicht für das Gemüse, sondern wir finanzieren gemeinsam unsere Lebens-Mittel-Entstehung. Die Haushalte orientierten sich dabei an einem Richtwert. Der Richtwert ergibt sich aus der Summe der Ausgaben geteilt durch die Anzahl der Haushalte.

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